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5 Punkte Plan der IfB OWL e. V. für die Verbesserung der Fachkräftesituation in der Region

Am 12. November 2008 haben die Mitglieder der Initiative für Beschäftigung OWL e. V. auf der 13. Mitgliederversammlung auf Einladung des Vorstandsmitglieds Landrat Manfred Müller in Paderborn einen 5 Punkte Plan zur Verbesserung der Fachkräftesiuation in der Region formuliert.

 
Im 5-Punkte Plan wurden konkrete Schritte gegen den drohenden Fachkräftemangel in OWL vereinbart. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Gunther Olesch fordert, sich gerade jetzt in drohenden wirtschaftlichen Krisenzeiten langfristig für Beschäftigung und Qualifizierung zu engagieren.
 
1. Hochschulen und die Unternehmen in OWL kooperieren verstärkt im Bereich der Bildung.
In einem kontinuierlichen Dialog sollen Angebote und Nachfrage nach wissenschaftlicher Weiterbildung ausgetauscht und die Verfahren der Anerkennung der beruflichen Leistungen in den Hochschulen erleichtert werden.
 
2. Fachkräftepotenziale der MigrantInnen entdecken, fördern und entwickeln
Appelliert wird an Unternehmen und Organisationen in OWL, die Charta der Vielfalt zu unterschreiben und durch die Unterschrift das aktive Engagement für Vielfalt in OWL zu unterstützen.
 
3. Ausbildungsfähigkeit Jugendlicher mit Migrationshintergrund entwickeln und 100 neue Chancen für Jugendliche durch interkulturelle Qualifizierungen eröffnen.
In OWL sollen Jugendliche zielorientierter auf die Berufsausbildung vorbereitet werden. In OWL sollten u.a. auch mehr LehrerInnen mit Migrationshintergrund eingestellt werden.
 
4. KMU gerechte Lösungen demografiesensibler Personalentwicklung
Mit einer altersorientierten Personalentwicklung ist die Arbeitsfähigkeit und die Motivation für eine Beschäftigung bis 67 zu verbessern und dazu gute Lösungen für die betriebliche Gesundheitsförderung und für die Übergabe von Erfahrungswissen zwischen jung und alt zu finden.
 
5. Unternehmensübergreifende Strategien zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in OWL zur Fachkräftegewinnung und Bindung
Unternehmen werben für den attraktiven Standort OWL. Besser vernetzte Angebote in den Bereichen Kultur, Sport und Gesundheit als auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf tragen dazu bei, die Attraktivität der Region und der Unternehmen zu verbessern.
 
In der Region der Netzwerke OWL sollen die vorhandenen Netzwerke für die Verbesserung der Fachkräftesituation aktiv werden, appelliert Prof. Olesch an die Mitglieder in der IfB OWL. 
 
 
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